Strategie für Roulette, Blackjack und Slots

Casino-Strategie für Roulette, Blackjack und SlotsDies ist der zweite Teil unserer Casinostrategie-Reihe. Hier findest Du den ersten Teil zur allgemeinen Casino-Strategie.
Jetzt widmen wir uns konkreten Strategien für die Spiele Roulette, Blackjack und Slots. Das Ziel der Strategie ist, möglichst lange mit seinem Geld spielen zu können. Das Ziel ist nicht, möglichst viel zu gewinnen, denn: bei Glücksspielen ist das nicht möglich.

 

Strategie für Roulette

Das Wichtigste beim Roulette sind das Bankroll Management und das Setzen auf einfache Chancen. Wie im ersten Artikel erwähnt solltest Du höchstens 1/20 Deines Geldes pro Runde einsetzen. Wählst Du dabei die einfachen Chancen, also rot/schwarz, gerade/ungerade oder 1-18/19-36, dann kannst Du mit Deinem Geld sehr lange spielen.

Etwas risikoreicher ist die vorher erwähnte Gewinn-Verdopplungs-Strategie, bei der Du Gewinne stehen lässt und erst nach 3 oder mehr Gewinnen in Folge wieder zu Deinem anfänglichen Einsatz zurückkehrst. Damit ist jedoch mehr Nervenkitzel garantiert.

Roulette ist insgesamt ein sehr faires Spiel, weil 36/37 der Einsätze, also über 97%, wieder an die Spieler zurückfliessen. Dabei spielt es im Prinzip keine Rolle, ob Du auf einfache Chancen, Kolonnen, 6, 4, 2 oder sogar nur auf einzelne Zahlen setzt. Du erhältst entsprechend der geringeren Wahrscheinlichkeit einen höheren Betrag als Gewinn.

Was Du aber nicht machen solltest ist, auf Ereignisse mit geringen Gewinnchancen zu setzen. Bei Einsätzen auf einzelne Zahlen ist Dein Geld unter Umständen sehr schnell weg.

Auch solltest Du pro Runde nur einen Jeton einsetzen. Ein typisches Verhalten von Spielsüchtigen ist, dass sie den halben Roulette-Tisch mit ihren Jetons vollpflastern. Die Wahrscheinlichkeit, überhaupt etwas zu gewinnen, steigt damit natürlich an. Unter dem Strich verlieren solche Zocker jedoch wegen den höheren Einsätzen ihr Geld sehr viel schneller als gemässigte Spieler.

Dass die Verdoppelungs-Strategie / Martingale Strategie beim Roulette nicht funktionieren kann, haben wir schon im vorherigen Artikel dargelegt. Kommen wir noch zu einem weiteren Mythos: Das notieren von Zahlen und der Versuch, aus vergangenen Ereignissen die Zukunft vorherzusehen. Das ist natürlich auch Unfug. Die Kugel und die Roulette-Schüssel wissen nicht, wo sie vorher gelandet sind. Also ist jeder neue Durchgang unabhängig vom vorherigen. Einem Laien ohne mathematische Kenntnisse mag es sonderbar vorkommen, wenn 7x hintereinander rot gekommen ist. Aber es ist z.B. genauso wahrscheinlich wie dass zuerst 4x rot, dann 2x schwarz und zuletzt nochmals rot kommt. Zocker verfallen jedoch unserer angeborenen Fähigkeit, Muster zu erkennen. Nur sagen die erkannten Muster beim Roulette überhaupt nichts aus. So bringt es auch nichts, z.B. auf die 27 zu setzen, weil diese schon lange nicht mehr gekommen ist. Das mag sein, aber die Wahrscheinlichkeit ist deswegen nicht erhöht, bis sie wieder kommt, und senkt sich danach wieder auf wundersame Weise. Das einzige was gilt, ist das Gesetz der grossen Zahl. Wenn man pausenlos Roulette spielen würde, dann würden alle Zahlen relativ zueinander gleich häufig erscheinen. Somit bringt es nichts, Statistiken zu erfassen oder nach Mustern zu suchen, welche keine Prognose-Möglichkeit bieten.

Nicht eine Strategie, aber Trick wäre höchstens abzuschätzen, in welchen Bereich die Kugel als nächstes fallen wird. Das ist entweder mit technischen Hilfsmitteln möglich (verboten in Spielbanken, unmöglich in online Casinos) oder jemand verfügt über ein solch geübtes Auge, dass er kurz vor dem „Rien ne va plus“ einen Sektor abschätzen kann. Uns ist jedoch kein solcher menschlicher „Automat“ bekannt. Eine andere Möglichkeit wäre noch, dass aufgrund von Kesselfehlern gewisse Zahlen oder Sektoren häufiger vorkommen als andere. Dazu müsste aber schon ein krasser Baufehler vorkommen um den Bankvorteil von 2.7% hereinspielen zu können. Zudem sind beim Roulette ja immer zwei Teile in entgegengesetzter Richtung unterwegs: der Kessel und die Kugel. Selbst wenn ein Kessel häufiger in einem Sektor zu stehen käme gibt es ja immer noch die Kugel, die an unterschiedlichen Stellen in ihrem Lauf gestoppt wird.

Zusammengefasst zur Roulette-Strategie: Roulette ist ein reines Glücksspiel. Setze nur einen geringen Teil Deines Geldes auf eine einfache Chance, und Du kannst lange für Dein Geld spielen. Alles andere wird mit einer Wahrscheinlichkeit von über 50% dafür sorgen, dass Du Dein Geld rascher verspielst.

 

Strategie für Blackjack

Wesentlich interessanter als bei Roulette ist die Strategie im Blackjack, denn Blackjack ist kein reines Glücksspiel. Immerhin kann der Spieler selbst entscheiden, ob er noch eine weitere Karte sehen will oder nicht. Er hat auch eine Information, wie gut die Bank dasteht, weil der Dealer eine seiner Karten vor dem eigenen Zug aufdeckt. Zudem gibt es je nach Ausgangslage noch die Möglichkeit, seine Karten zu verdoppeln oder eine „Versicherung“ abzuschliessen. Weil es den Rahmen dieses Artikels sprengen würde, verweisen wir für die fortgeschrittene Blackjack-Strategie zu Verdoppeln, Splits und Versicherung auf den gut geschriebenen Blackjack Strategie Artikel auf Wikipedia. Wer ausgiebig Blackjack spielt, sollte versuchen, sich die optimale Spielweise zu verinnerlichen. So schafft man es nämlich, einen Erwartungswert von 99.5 Cents pro eingesetztem Euro zu erreichen. Sprich: im Durchschnitt verdient die Bank bei der optimalen Strategie nur ein halbes Prozent der Einsätze (gegenüber 2.7% beim Roulette).

Für Gelegenheitsspieler reicht es schon, sich wie beim Roulette daran zu halten, nur geringe Einsätze zu tätigen und nach folgenden Regeln eine weitere Karte zu ziehen:

Die ganz einfache Strategie

  • Ziehe solange eine Karte, bis Du 17 oder mehr hast

Die erweiterte Strategie

Diese berücksichtigt auch die vom Dealer offen gezeigte Karte. Je nachdem, wie hoch deren Wert ist, sollte man früher oder später stehenbleiben:

  • Ziehe solange eine Karte, bis Du 17 oder mehr hast, wenn die Bank 7, 8, 9, 10 oder ein Ass hat
  • Ziehe solange eine Karte, bis Du 12 oder mehr hast, wenn die Bank 4, 5 oder 6 hat
  • Ziehe solange eine Karte, bis Du 13 oder mehr hast, wenn die Bank 2 oder 3 hat

Erweiterte Strategie mit einem Ass auf der Hand

Hältst Du ein Ass auf der Hand, kann dieses ja als 1 oder 11 Punkte gezählt werden. Gehe dabei wie folgt vor, wenn Du das Ass noch als 11 Punkte zählen kannst:

  • Mit 17 Punkten, bestehend aus mindestens 3 Karten, solltest Du eine weitere ziehen
  • Mit 18 Punkten, bestehend aus mindestens 3 Karten, solltest Du eine weitere ziehen wenn die Bank 9, 10 oder ein Ass hat
  • Mit 19 oder mehr Punkten solltest Du keine Karte mehr ziehen

Mit dieser recht einfachen Strategie kannst Du den Vorteil der Bank wesentlich senken und so sehr lange mit Deinem Geld spielen. Wende sie konsequent an und höre nicht auf Dein Bauchgefühl oder ähnliches. Und genauso wichtig ist es, Deinen Einsatz konstant gering zu halten, um im Falle einer Pechsträhne nicht Dein Geld sehr schnell zu verlieren.

Eine in online Casinos anwendbare Strategie ist zudem, sich jeweils einen guten Bonus zu sichern. Mit der optimalen Blackjack Strategie ist es möglich, den Bonus so freizuspielen und damit unter dem Strich sogar ein kleines Plus zu erzielen.

 

Strategie für Slots – Spielautomaten

Spielautomaten sind sehr eintönig, weil man keinen Kontakt mit anderen Leuten hat. Dennoch ziehen sie die Spieler in ihren Bann. Auch hier ist es aber nicht möglich, Geld zu verdienen, ausser man hat sehr viel Glück und knackt den Jackpot.

Wer möglichst lange spielen will, sollte an den Automaten mit den geringsten Einsätzen spielen. So ist zwar der Gewinn geringer, aber da die Bank auf lange Sicht sowieso alles Geld gewinnt, kann man am meisten Runden mit seinem Kapital spielen.

Ein besonderes Augenmerk sollte auf den Jackpot gerichtet werden. Die Wahrscheinlichkeit, den Jackpot zu knacken, ist immer gleich tief. Aber wenn man denn mal Glück hat, dann möchte man richtig dick gewinnen. Deswegen sollte man bei Slots-Automaten mit (progressiven) Jackpots an denjenigen spielen, wo der Jackpot am höchsten ist. In einer Spielbank im deutschsprachigen Raum ist das schwierig, da man kaum die Wahl hat, in eine andere Stadt zu fahren. Einfacher ist das in Städten wie Las Vegas, wo man die Casinos der Reihe nach abklappern kann. Und noch einfacher geht es, in dem man online spielt und sich einfach dazu bei mehreren Casinos mit (progressiven) Jackpots bei den Spielautomaten anmeldet.

 

Zusammenfassung

Zusammengefasst sollte man also im Casino zum Spass spielen, weil man dort langfristig kein Geld verdienen kann. Wer möglichst lange spielen will, sollte nur die Mindesteinsätze tätigen, bei Roulette nur einfache Chancen spielen und im Falle von Blackjack die optimale Strategie auswendig lernen.

Und wer in einem Casino langfristig Geld verdienen will, der muss sich Texas Holdem Poker zuwenden. Dabei kommt man aber nicht darum herum, sich tiefgründig mit der Strategie auseinanderzusetzen, um einerseits besser als die Gegner zu sein und andererseits so viel besser zu sein, dass man auch noch die Gebühren (Rake) bei Casinos schlägt. Einen Einstieg dazu bietet unsere Webseite.
 
 

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